Rezension: Das Scherben Haus


Titel: Das Scherben Haus
Autorin: Susanne Kliem
Genre: Psychothriller
Seiten: 336
ISBN: 978-3-570-58566-5
3,5/5 🌟


Carla wird schon seit längerem von einem mysteriösen Stalker verfolgt. Sie erhält regelmäßig gruslige Bilder von menschlicher Haut, einem Messer und Wunden. Sie flüchtet aus ihrer Heimat und zieht zu ihrer Schwester Ellen, die in Berlin wohnt. Carla darf bei Ellen im sogenannten "Safe Heaven" Haus wohnen, das mit den neusten Sicherheitsgeräten ausgestattet ist. Dementsprechend fühlt sich Carla auch sehr sicher. Jedoch verschwindet ihre Schwester nach einiger Zeit und sie hat keinen blassen Schimmer was mit ihr passiert sein kann. Zusammen mit ein paar Mitbewohnern, versucht Carla ihre Schwester zu finden. Doch wie sich herausstellt, ist das Haus gar nicht so sicher und die Leute mit denen sie eine Bindung aufbaut, ebenso wenig...


Cover

Witziger Weise, stelle ich mir das Haus "Safe Heaven" genau so wie das Haus auf dem Cover vor. Die Atmosphäre die das Cover bildet, findet man im Buch deutlich wieder. Die Hervorhebung der Schrift auf dem Cover hat mir sehr gut gefallen, und ich mag die Struktur der Oberfläche sehr. 

Schreibstil

Den Schreibstil fand ich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, für einen Thriller aber doch recht einfach gehalten. Dadurch hat sich das Buch besser lesen lassen, was für mich auf jeden Fall sehr praktisch war. Es werden sehr viele Adjektive verwendet, und dadurch wird die Situation recht detailliert beschrieben (Dazu beim Charakter und Inhalt aber mehr). 

Charaktere

Ich fand es sehr Schade, dass die Charaktere nicht genau beschrieben wurde. Dadurch konnte ich mich nicht so gut mir Carla anfreunden, da man doch recht wenig von ihr wusste. Nichts desto Trotz fand ich alle Charaktere recht verscheiden, was mich natürlich angesprochen hat. In diesem Buch geht es allerdings an erster Stelle nicht um die Protagonistin, sondern mehr um die Nebencharaktere. 

Spezielle Personen (Ich will nicht spoilern, deswegen sag ich nicht wen ich hiermit meine) kamen mir schon von Anfang an verdächtig vor, und der Verdacht wurde bestätigt. 

Ich bin der Ansicht, dass man besser auf den Charakter der Personen hätte eingehen können, um deren Handeln besser zu verstehen.

Inhalt

Hier muss ich ganz ehrlich sagen, ich bin geteilter Meinung was dieses Buch angeht. 

Der Klappentext hat mich schon mal sehr angesprochen, weshalb ich das Buch ja auch lesen wollte bzw. dann auch gelesen habe. Jedoch gab es am Anfang nicht sonderlich viel Spannung, und das Buch konnte mich einfach nicht in seinen Bann ziehen. 

Den Roten Faden, der mir in Bücher immer sehr wichtig ist, habe ich im Laufe des Buches leider nicht gefunden. Erst am Ende habe ich erkannt, warum die ganzen Ereignisse zusammen gehören.

Im Laufe der Geschichte, wurde es dann aber ein wenig spannender und ich wollte wissen, was es mit dem "Safe Heaven" auf sich hat. Als dann auch mal wieder was passiert ist, wurde es auch wieder spannender. In der Hälfte wurde dieses Buch sehr verwirrend, und man musste tatsächlich darüber nachdenken, warum das gerade passiert ist. 

Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Ich fand es zwar wirklich gut, dass sowas in einem Psychothriller eingebaut wurde, aber warum wurde das nicht richtig beschrieben? Das ging mir alles VIEL zu schnell. Also entweder man hätte sie besser beschreiben sollen, oder man sollte sie ganz weglassen. Denn dieser Thriller baut ja auf der Liebesgeschichte auf, deswegen finde ich das auch so traurig.




Ein guter Thriller für alle, die noch keine Thriller gelesen haben und erst damit anfangen wollen. Für alle Erfahrenen Thriller Leser, ist das sicherlich nicht wirklich was.

Leute, das ist alles MEINE Meinung, und falls ihr anderer Ansicht seit ist das völlig Ok! Ich weiß ganz genau das es auch Leute geben wird, die dieses Buch lieben. Ich möchte euch lediglich nur meine eigene Meinung schildern! Danke <3




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